Eisenchlorid 40

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Datenblätter

FermWell® Eisenchlorid 40 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von von Eisen-III-chlorid (FeCl3), jetzt auch in Bio-Qualität. Es wirkt entgiftend auf den Biogasprozess und verbessert die Flockenstruktur im Fermenter. Es bindet Hemmstoffe der Methanisierung (wie z.B. Schwefelverbindungen) und fördert so die Biogas- bzw. Faulgasproduktion.
FermWell® Eisenchlorid 40
bindet nicht nur Hemmstoffe, wie z.B. Schwefelverbindungen und verhindert so die Anreicherung von schädlichem H2S im Biogas, sondern unterdrückt auch die Freisetzung von Ammoniak. Der Eisenchloridanteil von mindestens 40% FeCl3 ist genauso wie die Einhaltung der Grenzwerte garantiert. Das Produkt ist schnell wirksam und mittels geeigneter Pumpe gut dosierbar. Eisen-(III)-salze sind pH-sauer und wirken in Lieferform korrosiv, besonders auf Leicht- und Buntmetalle, wie Aluminium, Kupfer und Messing aber auch auf Stahl und Edelstahl. Lager- und Dosiereinrichtungen müssen säurefest ausgelegt sein.

FermWell® Eisenchlorid 40 ist gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland und zur Anwendung für Bio-Betriebe geeignet.

Die Anlieferung erfolgt im im säurefesten Container (IBC ca. 950 l) zu 1.350 kg. Der Preis für diese Einwegcontainer ist bereits im Anlieferpreis inbegriffen. Ein Pfand für den Container entfällt somit!
Alternativ liefern wir lose im Tanklastzug zur Abfüllung in geeignete kundeneigene Tanks und zugelassener Abfülleinrichtung vor Ort.

FermWell® Eisenchlorid 40 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von von Eisen-III-chlorid (FeCl3). Es wirkt entgiftend auf den Biogasprozess und verbessert die Flockenstruktur im Fermenter. Es bindet Hemmstoffe der Methanisierung (wie z.B. Schwefelverbindungen) und fördert so die Biogas- bzw. Faulgasproduktion. Es bindet nicht nur Sulfide und verhindert so die Anreicherung von schädlichem H2S im Biogas, sondern unterdrückt auch die Freisetzung von Ammoniak. FermWell® Eisenchlorid 40 wirkt durch seine kationischen Ladungen auch als Koagulations- und Flockungsmittel. Es verbessert so die Flockenstruktur und unterstützt bei der Bekämpfung von Schaumproblemen.


Hinweis zur Anwendung und Lagerung: Eisen (III) -salze sind pH-sauer und wirken in Lieferform korrosiv, besonders auf Leicht- und Buntmetalle, wie Aluminium, Kupfer und Messing aber auch auf Stahl und Edelstahl. Lager- und Dosiereinrichtungen müssen säurefest ausgelegt sein. Behälter z.B. Titan, Polyethylen oder PVC dicht geschlossen an einem gut gelüfteten Ort lagern. Durch sehr starke Verdünnung bei der Anwendung werden die korrosiven Eigenschaften reduziert.
Der Kristallisationsbeginn wird mit etwa –12°C angegeben, kann jedoch durch Wasserzugabe herabgesetzt werden. Die Lagerungstemperatur sollte idealerweise bei höher liegen. Die Kristallisation ist reversibel, das Produkt liegt nach dem Auftauen wieder als FeCl3 Lösung vor.

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WGK: 1 (schwach wassergefährdend)
Gefahrstoffkennzeichnung: Gesundheitsschädlich



Hinweise zur Anwendung:
Achtung, wirkt ätzend! Schutzkleidung tragen! Einatmen von Dämpfen, Aerosolen oder Stäuben vermeiden! Berührung mit Augen und Haut vermeiden! Nach Arbeitsende und vor Pausen Hände und andere verschmutzte Körperstellen gründlich reinigen. Weitere Hinweise entnehmen Sie dem Sicherheitsdatenblatt.


Hinweise zur Anwendung als Düngung:
Bei Einsatz des Gärrückstandes zur Düngung sind die Vorschriften des Düngemittelrechts zu beachten. Das Produkt entspricht dem aktuellen Düngemittelrecht (DüMV) als Fällungsmittel bei der Biogaserzeugung. Eisensalze sind bis maximal 0,1 % der zugegebenen Frischmasse als Fällungsmittel nach DüMV Anlage 2 Abschnitt 8.1.4 zugelassen. Bei Düngeranwendung kann es zu einer möglichen verringerten Wirksamkeit des Phosphates kommen.

Nach Ausbringung des Gärsubstrates wird das enthaltene Eisensulfid durch Luftsauerstoff leicht oxidiert. Es bildet sich ein lösliches Sulfat, welches als Schwefeldünger wirkt und direkt pflanzenverfügbar ist.